DATEV-Export CSV

Es werden getrennt exportiert:

 

Buchungssätze

Zeitraum - Exportieren bis - Da alle exportierten Buchungssätze automatisch ein Exportkennzeichen erhalten, benötigt man nur das Bis-Datum. Vorgeschlagen wird immer der letzte Tag des Vormonats.

Es ist auch ein jahresübergreifender Exportzeitraum möglich. In diesem Fall entstehen automatisch zwei Dateien.

Wurden beim letzten Export Belege und Zahlungen bis zum 31.10.2015 exportiert und das Bis-Datum des aktuellen Exports ist der 31.01.20166, so werden im DATEV-Exportpfad zwei Dateien abgelegt.

Z.B. EXTF_Buchungsstapel_1_2015.csv und EXTF_Buchungsstapel_1_2016.csv - wobei die _1 den ersten Export im Datenpfad kennzeichnet und _Jahreszahl das Jahr, zu dem die Buchungen gehören.

Exportparameter
Hier stehen Ihnen die auch sonst üblichen Fibu-Exportparameter zur Verfügung.

Zahlungen vereinbart/vereinnahmt - Wenn "vereinnahmt", dann wird bei der Zahlungseingangsbuchung der Steuercode für die Umbuchung von nichtfällige auf fällige Steuer (Istversteuerung) mit übergeben.

Für "vereinbart" wird kein Steuercode übergeben (Sollversteuerung).

DATEV-Optionen

Über werden für jeden Export Parameter, die für die Kommunikation mit der DATEV relevant sind, festgelegt.

Mit Kostenstellen - Das Übertragen der Kosten-Informationen kann unterbunden werden.

Personenkonto = Adressnummer - Standardmässig ist diese Option entsprechend mit der aktuell gültigen Mandantenoption voreingestellt.

Will man aber, obwohl generell synchron gilt, doch das Konto aus dem (gesperrten) Feld Personenkonto im Kunden-/Lieferantenstamm übertragen, kann man dies über diese DATEV-Export-Option steuern.

MWST-Pflicht beachten - Belege ohne MWST, aber mit aktivierter Option "MWST-Pflicht" in den Positionen werden beim Fibuexport abgewiesen.

Mit digitalen Belegen aus dem Archiv - Archivierte digitale Belege zu Umsatzbelegen können aus dem Archiv per Datev - Schnittstelle exportiert werden.

Stapelbezeichnung - Hier kann ein beliebiger Name aus maximal 30 Zeichen für den beim Import erzeugten Buchungsstapel vordefiniert werden.

Kontenrahmen - Wählen Sie den Kontenrahmen. Darüber werden die Informationen bzgl. DATEV-Automatik bei der Übermittlung des Steuercodes bereit gestellt.

Verrechnungskonto - Wird mit Verbandsregulierung gearbeitet, muss beim DATEV-Export ein Verrechnungskonto (ähnlich dem Verrechnungskonto für Sammelbuchungen im Rechnungswesen) angegeben werden.

Die Umbuchung vom Verbandsmitglied auf den Verband erfolgt dann über dieses Konto. Ebenso verhält es sich bei Umbuchungen gegen Personenkonten, die sich aus dem Umbewerten von OPs ergeben.

Beleg1 - Der zu übergebene Wert von Beleg1 ist fest vorgegeben - siehe Abbildung.

Beleg2 - Der zu übergebene Wert von Beleg2 ist wählbar - siehe Abbildung.

Wählbar für Beleg2
Fälligkeitsdatum, leer
Fälligkeitsdatum, Beleg, leer
Beleg, leer

Zielverzeichnis - Geben Sie hier das Verzeichnis an, in das die Exportdaten abgelegt werden sollen. Über den Auswahlschalter neben dem Eingabefeld ist eine Verzeichnisauswahl möglich. Der Dateiname wird in Abhängigkeit bereits vorhandener DATEV-Dateien automatisch gebildet.

Hinweis zu den Textdateien im DATEN-Verzeichnis - Über die Textdateien SKR03.txt und SKR04.txt im Daten-Verzeichnis werden die DATEV-Automatikkonten bereit gestellt. Für alle dort gelisteten Konten werden keine Steuerschlüssel mitgeführt.

Exportierte Steuerschlüssel, die nach DATEV-Definition nicht erwartet werden, führen zu Fehlern beim Einlesen.

Achtung! Die skr*.txt immer nur um ggf. fehlende 4-stellige Kontonummern ergänzen - auch wenn das tatsächliche Sachkonto 6-stellig ist!

Bei der Zuordnung werden immer nur die ersten 4 Zeichen des Sachkontos aus der Belegposition mit dem in der txt-Datei verglichen! Wäre das Konto in der txt-Datei 6-stellig, würde keine Übereinstimmung mit dem (auf 4 Stellen abgeschnittenen) 6-stelligen Sachkonto in der Belegposition gefunden werden (d.h. für dieses Konto würde der Steuercode mit exportiert, weil keine Automatik erkannt wurde)!