Einrichtung

SelectLine MDE kann ab der Skalierung Standard im SelectLine-Auftrag genutzt werden. Funktionen, die erst durch Module oder bestimmte Skalierungen des SelectLine-Auftrags zur Verfügung stehen, funktionieren auch erst in SelectLine MDE, wenn sie entsprechend lizenziert sind (z.B. Seriennummern / Preismengen).

Für die Startseite SelectLine MDE kann festgelegt werden, welche Aktionen, mit welchen Eigenschaften zur Verfügung gestellt werden. Dabei wird zwischen Standard- und Belegaktionen unterschieden. Die Einstellungen gelten für alle MDE Benutzer.

Einstellbar sind beispielsweise:

  • Anordnung / Bezeichnung / Farbe / Icon der Aktionen
  • Belegtyp (direkte Beleganlage oder Belegübernahme)
  • Vorbelegung von Lager oder Menge

Die Standardaktionen Artikelbestand, Manuelle Lagerung und Inventur können ein- oder ausgeblendet werden.

Die Belegaktionen, z.B. Wareneingang, sind in der Anzahl, den Belegtypen und den Eigenschaften definierbar.

Alle neuen MDE Funktionen können Sie über die Konfigurationsdatei einstellen. Hinweise für die Konfiguration der JSON-Datei und verfügbare Parameter finden Sie im Dokument Beschreibung MDE.

Voraussetzungen

Um SelectLine MDE verwenden zu können müssen folgende Anforderungen erfüllt sein:

Anmeldeart

Windows- oder SQL-Server-Anmeldung.
Die Standardanmeldung kann derzeit nicht für SelectLine MDE verwendet werden.

Belegbearbeitungsstatus

Erforderlich: Für die Zielbelege (Lieferschein / Wareneingang) ist es zwingend erforderlich, den Belegbearbeitungsstatus zu aktivieren, um mit SL.MDE arbeiten zu können. Andernfalls ist eine Belegübergabe durch SL.MDE nicht möglich, sie wird mit einer Fehlermeldung abgebrochen. Nur anhand des Belegbearbeitungsstatus kann derzeit erkannt werden, ob ein bereits vorhandener Zielbeleg fortgesetzt werden kann oder ob ein weiterer Beleg erzeugt werden muss.

Empfohlen: Für die Quellbelege (Auftrag / Bestellung) sollte der Belegbearbeitungsstatus aktiviert werden, damit in der Bearbeitung befindliche Belege in SL.MDE nicht verfügbar sind. Somit werden in SL.MDE nur Belege zur Übergabe angeboten, deren Status „Bearbeitung abgeschlossen“ ist

Handelsstücklisten

Bei Artikeln vom Typ Handelsstückliste werden die Artikel und Positionen nur angezeigt, können aber nicht gelagert werden. Artikel vom Typ Handelsstückliste werden noch nicht unterstützt. Die Funktion wird in einer kommenden Version ergänzt.

Belegübernahmeoptionen

Die globalen bzw. speziell für den Auftrags-BeBenutzer hinterlegten Belegübernahmeoptionen gelten auch für die Belegübergabe mit SelectLine MDE. Abhängig davon werden beispielsweise bereits erledigte Positionen ebenfalls übernommen oder nicht.

Lizenzierung

SelectLine MDE wird nach dem Concurrent-User-Lizenzmodel lizenziert. D.h. die Anzahl an gleichzeitig angemeldeten Benutzern wird festgelegt.

Die Eingabe der Lizenz für SelectLine MDE erfolgt im mit der Lizenz aller SelectLine Anwendungen, im bekannten Dialog zur Lizenzeingabe.

Hinweis: Hier ist es wichtig, dass der Auftrag nach der Eingabe der Lizenz geschlossen und wieder gestartet wird.

Lizenzierung ab Version 25.1 neo

Neue MDE Funktionen

Alle neuen MDE Funktionen können Sie über die Konfigurationsdatei einstellen. Hinweise für die Konfiguration der JSON-Datei und verfügbare Parameter finden Sie im Dokument Beschreibung MDE.

Unterstützung von zusammengesetzten Codes nach dem GS1 Standard

In MDE können nun auch, in Anlehnung an den GS1 Standard, zusammengesetzte Codes interpretiert und mit einem Scanvorgang auf die jeweiligen Eingabefelder in MDE verteilt werden. Die Zuweisung der einzelnen Felder erfolgt in der MDE Konfiguration. Voraussetzung für die Nutzung ist die zusätzliche Ausgabe des ISO/IEC Codes ("AIM indentifier") durch den Scanner.

Alle Standardfelder in der Artikel-Erfassungsmaske (Artikelnummer, Menge, Serie/Charge, MHD, Lager) können damit innerhalb eines Barcodes erfasst und entsprechend zugewiesen werden. Auch die Artikelsuche im Artikelbestand und im Beleg kann über die im Code angegebene Artikelidentifikation erfolgen.